Ein Jim Jarmusch Film. - Der perfekte Auftragskiller ist wie ein Geist. Im Auftrag der New Yorker Mafia tötet Ghost Dog (Forest Whitaker) Menschen, aber ansonsten ist der hünenhafte Afroamerikaner, der nach dem Hagakure-Ehrenkodex der Samurai lebt, eine überraschend sanfte Erscheinung. Auf dem Dach des Hochhauses, in dem er lebt, züchtet er Brieftauben, und sein einziger Freund, der Eisverkäufer Raymond, spricht lediglich Französisch. Als er zwischen die Fronten eines Gangsterkriegs gerät und seine einstigen Auftraggeber all seine Tauben töten, beginnt der sanfte Killer einen Rachefeldzug. Was mehr als nur ein bisschen nach „John Wick“ klingt, ist doch urbanes Gangsterkino im ureigenen Stil des großen Independent-Regisseurs Jim Jarmusch: „Ghost Dog: The Way of the Samurai“ ist lakonisch, meditativ, zu gleichen Teilen lustig und traurig – und mit einem grandiosen HipHop-Soundtrack des Wu-Tang-Clan-Rappers RZA unterlegt.