KINOTOUR & PREVIEW: EINE KRANKHEIT WIE EIN GEDICHT - Regisseurin Jelena Ilic ist zu Gast im Kino für ein Filmgespräch im Anschluss.
Jelena Ilićs Vater wurde wegen schwerer Körperverletzung verurteilt und verbringt viele Jahre in der forensischen Psychiatrie. Schippenweise Schutt birgt die Regisseurin aus seiner Wohnung; darunter seine künstlerisch inszenierten Selbstportraits. Dieses Bild zieht sich durch den gesamten Film, der nicht nur viel Persönliches aufarbeitet, sondern auch ein psychologisch reifer, vor kreativen Einfällen sprudelnder Debütfilm ist: Es geht um umgekehrte Eltern-Kind-Rollen, um die Poesie im Chaos und das Durchdringen (zu) einer Krankheit.