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DRAGON DAYS – STRANGER THINGS LIVE EVENT

DRAGON DAYS – STRANGER THINGS LIVE EVENT

Genre: Veranstaltung/Premiere
Produktionsjahr: 2020
Filmlänge: 120 Minuten
FSK: nb
Veröffentlichung: 2020-10-25

DRAGON DAYS 2020 präsentiert: „STRANGER THINGS: Eine unheimliche Reise innerhalb und außerhalb medialer Grenzen“ mit Hanna Wenzel | Moderation: Björn Springorum | Sprecherin: Barbara Stoll | Referent: Dr. Hanns Christian Schmidt
Die amerikanische Netflix-Serie STRANGER THINGS ist innerhalb kürzester Zeit zu einem Kultphänomen geworden. Das ist nicht weiter überraschend, denn der Mystery-Serie, die sich um die Abenteuer der vier Teenager Mike, Dustin, Lucas und Eleven dreht, gelingt ein ganz beachtlicher Spagat: Auf der einen Seite entzündet STRANGER THINGS ein effektvolles Feuerwerk an populärkulturellen Referenzen der 1980er Jahre – und verfasst dabei einen regelrechten Liebesbrief an die Geschichten von Stephen King und Steven Spielberg. Auf der anderen Seite ist STRANGER THINGS aber auch eine wirkungsvolle Horrorgeschichte, die besonders durch ihre gelungene formale Inszenierung Gänsehaut erzeugt. Und hier spielen, wie wir im Vortrag sehen werden, die Unheimlichkeit veralteter Medientechnologien eine besondere Rolle.
Die Veranstaltung beginnt mit einer Lesung der Sprecherin Barbara Stoll aus dem Stranger-Things-Vorgeschichten-Roman „Suspicious Minds“. Parallel dazu zeichnet die Künstlerin Hanna Wenzel ein passendes Bild zur Lesung. Die Entstehung des Bildes wird abgefilmt und auf die große Kinoleinwand übertragen.
Der Vortrag von Dr. Hanns Christian Schmidt geht den medialen Wechselspielen nach, die uns STRANGER THINGS kunstvoll vor Augen führt: Wir begeben uns auf eine Spurensuche nach den inhaltlichen Reminiszenzen in der Serie selbst und überprüfen, wie STRANGER THINGS für uns eine Schatzkiste an liebevollen Hommagen öffnet. Wir sehen dabei aber auch, dass es sich bei STRANGER THINGS um eine transmediale Geschichte handelt, welche die technischen Grenzen seiner eigenen Medialität verlässt und sich in Tie-In-Romanen und Computerspielen wiederfindet. Zuletzt gehen wir der Frage auf den Grund, ob nicht gerade in der Vergangenheitsbezüglichkeit der Serie, die unsere Sehnsucht nach einer guten, alten Zeit befriedigt, eine besonders geeignete Triebfeder für das Unheimliche schlechthin darstellt – nämlich „alles, was ein Geheimnis, im Verborgenen bleiben sollte und hervorgetreten ist.“ (Sigmund Freud)"

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